Nachsicht

Trainingswochenende Blossin 2010


Blossin 2010

Hier gibt es einen Bericht von Gabi mit einigen schönen Impressionen... [511 KB]

Vielen Dank an Gabi!

Kata Meeting 2009

Es ist selten, dass sich mehr als 160 wissbegierige Karateka an einem Samstag in Berlin zusammenfinden, ohne dass einer der Bundestrainer oder eine „Karate-Legende“ ihr Wissen vermitteln. Zum 3. Kata-Meeting in Berlin-Steglitz erschienen jedoch über 160 Interessenten und nutzten die Chance, an diesem Tag intensiv von einem hoch motivierten und kompetenten Trainer-Team trainiert zu werden.

Am 10.10.2009 fand das, vom Berliner Karate Verband e.V. veranstaltete, dritte Berliner Kata-Meeting statt. Shirokuma Berlin e.V. als Ausrichter lud erneut dazu ein, gemeinsam einen trainingsintensiven Samstag zu verbringen und sich bei diesem Karate-Event aus einem reichhaltigen Trainingsangebot, das von fünf Trainern unterrichtet wurde, den persönlich passenden Programmplan zu entwerfen.

An diesem Tag traf man auf dem Gelände des OSZ für Raum und Farbe weiße AnzugträgerInnen aller Altersgruppen, die sich neben dem Alter auch in den Gürtelgraden unterschieden. Angereist waren die Teilnehmer nicht nur aus Berlin, sondern auch aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, und man durfte sogar zwei Karateka aus Paris begrüßen. Viele von ihnen studierten am Morgen immer noch den Trainingsplan, denn nach dem gemeinsamen Aufwärmen lag es an ihnen, das auf drei Hallen verteilte Angebot zu nutzen. Auf dem Programm standen Kata und Bunkai-Einheiten für alle Erfahrungsstufen, also von der Taikyoku Shodan bis hin zur Unsu. Es lag somit an jedem selbst welche Ziele man sich setzte. Man konnte einfach nur reinschnuppern, sich auf die nächste Prüfung beziehungsweise das nächste Turnier vorbereiten oder Denkanstöße für das eigene Training mitnehmen. Durchgeführt wurden die Einheiten vom Berliner Kata-Landestrainer Guido Wallmann (5. Dan.), Heiko Kuppi (4. Dan), dem Brandenburger Landestrainer Christian Esni (3. Dan), Bernd Brezinski (4. Dan) sowie Bettina Brezinski (1. Dan).

Jedoch fanden nicht nur Einheiten aus dem Bereich des Shôtôkan Karate-Dô statt. Für ein wenig Abwechslung im Kampfkunstbereich sorgte eine einstündige Einführung in die Welt des Aikido, die an diesem Tag von Morgane Chauvel angeboten wurde. Für Abwechslung war auch im kulinarischen Bereich gesorgt, und so fiel es dem einen oder anderen nach der Mittagspause fast schon schwer, die extra eingerichtete Mensa zu verlassen und sich wieder mit voller Konzentration dem Training zu widmen.

Die meisten fanden jedoch den Weg in die Hallen zurück und rundeten den Tag mit den letzten Einheiten ab, bevor sie die Heimreise antraten. Zum Schluss wurde zuvor noch einmal alle Energie in die letzten Techniken gesteckt, egal ob für die Sochin, die Tekki Shodan oder die Unsu, bevor es unter die Duschen ging. Am Ende verließ dann auch ein mit Karateka gefüllter Reisebus das Gelände. Gemeinsam aus Mecklenburg-Vorpommern angereist, konnten sie sich nun zufrieden auf den Rückweg begeben und neue Trainingsanreize sowie Erfahrungen als Gepäck mitnehmen, während sie Lob für die Trainer und Ausrichter in Berlin hinterließen.

Es bleibt also festzuhalten, dass dieser Oktobersamstag vielen Karateka die Möglichkeit bot, in unterschiedliche Kata hinein zu schnuppern oder gar an ihrer Perfektion zu arbeiten. Ein Ziel, dass man nicht innerhalb von einem Tag oder einem Lehrgang erreichen kann, doch nach der erneuten positiven Resonanz, bietet sich vielleicht auch im nächsten Jahr die Gelegenheit beim vierten Berliner Kata-Meeting abermals Neues zu erlernen und Bekanntes zu vertiefen.

(von Christopher W.)

Bericht vom 3. Offenen Karate Seminar in Hamburg


Auch in diesem Jahr gab es während der Hamburger Sommerferien ein Karate Sommer Seminar (ehemals Open Air Karate Training) und es waren reichlich neue Trainer und Trainerinnen hinzugekommen, die wieder ehrenamtlich ein Training leiteten. Statt Eintrittsgelder wurden dieses Jahr Spenden für die Stiftung „Phönikks“ gesammelt. Diese Stiftung setzt sich für krebskranke Kinder und junge Familien ein und hilft dabei in sehr vielfältiger Weise. Trainiert wurde dieses Jahr unter dem Dach der SV Polizei Hamburg von 1920 e.V.




Auch Bernd reihte sich diesmal unter die Trainer ein und nahm mich und Peter gleich als Schüler mit. Wir fuhren dann am sechsten und letzten Trainingstag am 22. August 2009 nach Hamburg. Das Seminar fand also an jedem Sonnabend in den Hamburger Sommerferien statt. Organisator ist der Breitensportreferent des Hamburger Karate-Verbandes Michael Dück. Das Konzept basiert auf der Idee, dass in den Sommerferien wegen der geschlossenen Schulturnhallen viele Trainingszeiten ausfallen. Selbst in den kommerziellen Sportschulen findet häufig nur ein reduziertes Programm statt.


Diesem Trainingsausfall wirkt man mit einem gemeinsamen Training entgegen. Diverse Norddeutsche Trainer und Trainerinnen – neben Bernd als Berliner „Exoten“ - leiteten das Training kostenlos, weil statt Eintrittsgelder lediglich Spenden für die Stiftung Phönikkxvon den Teilnehmer gesammelt wurden. Der Hamburger Karate-Verband e.V. kam für die Reinigungskosten von Dojo, Duschen und Umkleiden auf. So blieb die ganze Aktion also völlig unkommerziell. In getrennten Gruppen trainierten die Leute bei zwei unterschiedlichen Trainern für je 90 Minuten. Wir konnten also jeweils zwischen zwei Angeboten wählen. Das Tolle an diesen Angeboten war, dass es nicht nur um Shotokan ging, sondern neben anderen Stilrichtungen wie Shito-Ryu auch Kampfkünste wie Ju-Jutsu und Aikido vorgestellt wurden.


Am 22. August gab es folgende Angebote:
Günther Hackmann: „Flow-Drills - Automatisierung von Bewegungsabläufen und Eingänge für Folgetechniken schaffen“
Wolfgang Schwalenberg: „Kata-Ablauf und Vergleich: Nijushiho (Shotokan) vs. Niseishi (Shito-Ryu)“ sowie "8 Richtungen (Tenshin Happo), 5 Schritte (Ashi Sabaki, Tempo Hassoku) und 5 Prinzipien der Abwehr (Uke No Go Genri)"
Bernd Brezinski: "Vom Gohon-Kumite zur Kata".

Der 22. August war vom Wetter her ein schöner, sonniger Tag. Marina und Barbara nutzten die Gelegenheit uns zu begleiten und besuchten - während wir anderen trainierten - die Hafencity. Danach trafen wir uns zum Mittagessen und machten danach einen Hafenbummel. Michael Dück war sehr nett zu uns. Er bot an, als Stadtführer uns die Highlights des Hamburger Hafens zu zeigen. So hatten wir einen perfekten Tag mit Training und Ambiente.

gez. Christian Wiegels

Vereinsgürtelprüfungen der Kinder 2009


geschafft... Die kleinen und großen Samurai nach ihrer Gürtelprüfung

Am 8.7.2009 fand in unserem Dojo eine Vereinsgürtelprüfung für Kinder und Erwachsene statt. Besonders die kleinen Samurai glänzten durch gute Leistungen, aber auch die "Großen" haben sich keinesfalls blamiert. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung mit einigen neuen Farben im Programm...

Herzliche Glückwünsche und Dank an alle Mitwirkenden!

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Kindersommerfest 2009

Großes Sommerfest für die Kleinen

Nachdem das Sommerfest mit Übernachtung letzes Jahr ein so großer Erfolg war, sollte auch dieses Jahr wieder ein Sommerfest für die Kinder von Shirokuma und JKI stattfinden. Am 26. Juli trafen sich 30 aufgeregte Kinder und vier relativ entspannte Kindertrainer in der Sophie-Charlotten-Straße 70-72 und starteten gemeinsam ins Wochenende. Die erste Trainingseinheit leiteten Claudia und Carsten. Zuerst wärmte Claudia die Kinder mit verschiedenen Spielen auf, dann folgte Carsten mit dem Prüfungsprogramm. Während des Trainings war dann aber doch der eine oder andere strenge Blick notwendig, um die Bewegungsliebenden in Schach zu halten.

Nach dem Training, als auch das lästige Duschen erledigt war, konnte der angenehme Teil des Abends beginnen. Draußen wurde gegrillt und in der Halle entstanden viele kleine Bettenburgen. Gegessen wurde in Gruppen, die sich über das ganze Gelände verstreut hatten, und nur eine Gemeinsamkeit hatten; und zwar das nicht enden wollende Geplapper.

Mit großer Spannung wurde der Film erwartet, der dieses Jahr gezeigt werden sollte. Zur Auswahl standen „Karate Kid“ und „Kung Fu Panda“. Nachdem sich „Kung Fu Panda“ in mehreren Wahlgängen durchsetzen konnte, stieg die Spannung auf den Höhepunkt, denn die Technik wollte einfach nicht so wie sie sollte. Mit einer halben Stunde Verzögerung ging es dann aber los und Groß und Klein genossen sowohl Bild als auch Ton. Manche konnten sich dabei sogar so weit entspannen, dass sie beim Happy End nicht mehr wach waren J.

Am Samstagmorgen wachten die meisten (bis auf Ferdi und Max) von alleine aus einer unruhigen Nacht auf. Zusammen mit dem ersten Becher Kaffee, einem Nutella- oder Käsebrötchen, kamen dann auch die Stimmung und der gewohnte Geräuschpegel zurück. Sobald die letzen Isomatten, Saftbecher und Popkornreste aus der Halle verschwunden waren, fand die zweite Einheit für die Kinder statt. Aufgeteilt in vier Gruppen gaben sich Trainer und Kinder alle Mühe, um sich nicht ablenken zu lassen und das Prüfungsprogramm bestmöglich abzuliefern.

Zum Abschluss brach noch einmal Chaos aus- es wurden Mamis, Papis, Socken, Salatschüsseln, Kuschelkissen und vieles mehr gesucht. Aber innerhalb von 15 Minuten war der Spuk vorüber, Eltern und Kinder im Wochenende verschwunden und das Sommerfest der kleinen und mittleren Eisbären zu Ende.

Es war anstrengend-keine Frage, aber es war auch wirklich schön, mal Zeit zu haben, sich mit den Kindern zu beschäftigen und dabei nicht vorrangig ans Karate zu denken.

Vielen Dank an die Trainer/innen und Helfer/innen Claudia, Carsten, Christian, Jacqueline, Chris und Josi. Auf einen schönen Sommer!


Juliane Dormanns

Impressionen vom Trainingslager Blossin 2009


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Weihnachtsfeier 2008


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Trainingslager Blossin 2007 von Marlis Gebbing


So weit die Boote tragen - Shirokuma-Trainingslager 2007 in Blossin

Achtzehn große und zwei kleine Karatekas trafen sich am ersten Juni-Wochenende zum Training in Blossin, etwa eine Stunde südöstlich von Berlin. Durch krankheitsbedingten Schwund gab es ein bißchen mehr Luft in den rustikalen Hütten. Nach den Trainingseinheiten mit dem Schwerpunkt Kumite von Bettina in der Unterstufe und Carsten in der Oberstufe brauchten einige Füße und Karate-Gis schon Platz zum Trocknen.

Der Himmel zeigte uns stellenweise Sonne. Zum Schwimmen war es ein wenig zu frisch, deshalb wurde nach dem reichhaltigen Mittagessen beschlossen, auf dem See zu paddeln. Der 12er-Canadier unter Steuermann Frank-Jens und Taktgeber Christian W. zog gleich von dannen, die Besatzungen der 4er-Canadier guckten neugierig hinterher. Nachdem Abstimmungs- und Navigationsprobleme beseitigt waren, kam es stellenweise zu Wettrennen mit Höchstgeschwindigkeiten. Dennoch konnten wir Fischreiher, Enten, Segelflugzeuge und Angler bei ihren Aktivitäten beobachten und die Ruhephasen genießen. So eine Seefahrt ist aber auch ziemlich anstrengend, und nach anderthalb Stunden waren wir zurück am Bootshaus. In der Trainingseinheit mit Marlis konnten alle die müden Unterarme und Beine wieder beleben.

Die Zeit bis zum Lagerfeuer mit Gemüsespieß, Maiskolben, Fleisch, Würstchen und Kartoffelsalat unter der Aufsicht des bewährten Grillmeisters Christian S. wurde mit Volleyballgeplänkel überbrückt. Ein großzügig erweitertes Spielfeld und flexible Regeln brachten das zweifellos vorhandene spielerische Können an seine Grenzen. Aber erst im nächtlichen Unterhaltungsprogramm, bei dem Filme pantomimisch gezeigt und erraten werden mussten, kam das kreative Potenzial der Beteiligten zu einem ungeahnten Durchbruch. Über erstaunliche schauspielerische Fähigkeiten und cineastisches Fachwissen wurde herzlich gelacht. Es zeigte sich, die Filme aus der Jugend der Älteren sind immer noch aktuell.

Zum Frühstück gab es die üblichen Klagen über Schlafstörungen und Muskelkater. Bernd belohnte die Trainingsfleißigen mit Verteidigungstechniken in acht verschiedene Himmelsrichtungen und Bunkai Heian Nidan. Fazit: Auch wenn es nur anderthalb Tage sind, der Hauptstadt-Stress geht wech!
Marlis

Trainingslager in Blossin


Hier einige beeindruckende Impressionen von unserem Trainingslager in Blossin vom 2.6. bis 3.6.2007

Alle Fotos aufgenommen von Nils Plath...
Danke Nils

 


 


Mico, der erste kleine Samurai... ...Wo hat er diese Technik eigentlich gelernt?!