
Marlis Gebbing
|
|
Marlis, Jahrgang 1959, 5. Dan, begann 1979 mit dem SHOTOKAN KARATE - DO beim Karate-Dojo Bonn Uni. Am 11.04.2008 hat sie ihre Prüfung zum 5. Dan vor der DKV-Prüfungskommission mit Franz Bork, Günther Mohr, Efthimios Karamitsos, Klaus Sterba und Gunar Weichert bestanden. (1. Dan 1985 bei Hideo Ochi, 2. Dan 1993 bei Peter Trapski, 3. Dan 1997 bei Efthimios Karamitsos und Bernd Milner, 4. Dan 2002 bei Efthimios Karamitsos und Franz Bork). Sie ist B-Trainerin, B-Prüferin und Karatelehrerin.
Marlis hat Anglistik, Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaft studiert und 1986 ihr Magisterexamen in Bonn abgelegt. Seit 1999 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten in Berlin und hat ein Iglu am Schloß Charlottenburg bezogen. Seit September 2000 ist sie Frauenreferentin des Deutschen Karateverbandes und Mitglied im erweiterten Präsidium.
Nach einigen regionalen Erfolgen in Kata und Kumite bis 1985 hat sie in Berlin eine neue Wettkampfkarriere gestartet. Als mehrfache Berliner Meisterin, zweimalige Vizemeisterin und Deutsche Meisterin 2005 und 2006 in der Kata-Masterklasse Ü40 freut sie sich aber besonders, wenn sie den dicken Bronzebuddha nach dem Berliner Shotokan Cup nach Hause tragen kann.
Von 1982-1999 war Marlis Trainerin in verschiedenen Bonner Vereinen, zuletzt bei Bushido Bonn. Von 1995 - 2000 war sie Frauenreferentin im Karate - Dachverband Nordrhein - Westfalen e.V. und Mitglied im Präsidium. In dieser Zeit hat sie auch in verschiedenen Gremien bei der Sportjugend und dem Landessportbund NRW zum Schwerpunkt "Gewalt gegen Mädchen und Frauen im Sport" mitgearbeitet. Seit 1994 gehört sie zum Referentinnen-Team für die Multiplikatorinnenausbildung „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen" beim Landessportbund NRW, beim Behindertensportverband NRW und beim Deutschen Karateverband.
Am 26.09.2008 wurde Marlis mit dem Gleichstellungspreis 2008 des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgezeichnet.
|